Skúli Mennski

06.10.2018

Skúli Mennski – Blues aus Islands Norden

Wer wie Skúli Mennski in einem der nördlichsten, dunkelsten und kältesten Orte Islands aufwächst,  hat nur wenig Möglichkeiten Abwechslung und Unterhaltung zu finden. Sein  Geburtstort  Ísafjörður besitzt kein Kino, nur eine TV Station und hat die meiste Zeit im Winter kein Sonnenlicht. Ski fahren ist möglich, doch die starken Winde des Norden beschränken die Nutzung der Pisten auf wenige Tage. Um der Langeweile zu entfliehen wandte sich Skúli wie viele Isländer der Musik zu.

Skúlis tiefe kräftige Stimme geht perfekt mit seinem seinem bluesigen Gitarrenspiel zusammen und bringt bestens seine manchmal komische, aber immer pfiffige isländische Poesie zum Ausdruck.  Skúli Mennski hat bereits mehrere Alben veröffentlicht und tritt sein 20 Jahren in Island und außerhalb auf. Seine Musik erinnert an Tom Waits oder den Soundtrack eines Kaurismäki-Films und pendelt zwischen Chanson, Blues und Rock'n'Roll.

Nun kommt Skúli erstmals für Konzerte nach Deutschland und wird seine Songs sowohl solo mit akustischer Gitarre präsentieren, als auch in Begleitung des „Dubious Orchestras“. Dieses besteht aus dem isländische Turntableist (!) und Drummer Eirikur Ragnarsson sowie Alwin Nagel (Elektrogitarre, Akkordeon) und Kurt Heinze (Bluesharp).

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